Unsere Stadtkirche St. Johannes der Täufer

wurde im frühen 15. Jahrhundert errichtet. Das Sakramentshäuschen trägt die Jahreszahl 1443. Zu diesem Zeitpunkt dürfte der spätgotische Kirchenraum fertig gewesen sein. Im zweiten Markgrafenkrieg brannten am 9. Juni 1553 bundesständische Truppen die Stadt nieder. Bei diesem großen Brand blieben nur die Mauern der Stadtkirche und des Turmes stehen. Erst vier Jahre später waren die Schäden einigermaßen behoben und man konnte 1557 die Stadtkirche neu einweihen.

Der Altar im gotischen Chorraum entstand am Ende des 15. Jahrhunderts. Er zeigt die Kreuzigung Jesu. Links betet Jesus am Ölberg. Die schlafenden Jünger sind äußerst eindrucksvoll dargestellt. Rechts sieht man die Auferstehung.
Mose mit den 10 Geboten, die Trägerfigur der Kanzel wurde 1616 von dem Windsheimer Künstler Georg Brenck geschnitzt. Die neugotische Kanzel mit den vier Evangelisten stammt aus der Werkstatt von Professor Georg Eberlein aus Nürnberg. Bei der letzten großen Renovierung (1978/1980) wurden Altartisch, Taufstein, Lesepult und Holzkreuz von von Karl-Heinz Hofmann aus Wieling bei Starnberg neu gestaltet.

Über der Sakristei befindet sich eine der bedeutendsten Kirchenbibliotheken des fränkischen Raumes. Man findet in ihr u.a. Bücher und Handschriften aus dem Kloster in Riedfeld, der ältesten Siedlung im Neustädter Stadtgebiet, die 889 zum ersten mal urkundlich erwähnt wird.

 

  • Stadtkirche

  • Stadtkirche Schild
  • Stadtkirche Turm
  • Chorraum
  • Chorraum
  • Altarbild
  • Kanzel
  • Mittelaltar
  • Taufstein
  • Empore und Orgel
  • Orgel

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