Konfirmation

Glaube und Kirche in Neustadt an der Aisch

Im Frühjahr 2011 wurde ein ganz neues Konzept für die Konfirmandenarbeit entwickelt. Seit dem Jahrgang 2011/12 arbeiten wir danach. Kirche und Glaube in Neustadt – diese Formulierung bringt unser Leitbild auf den Punkt. Es wird durch einige Grundsätze ergänzt:

Schule berücksichtigen:

In zwei Hinsichten wird die Konfirmandenarbeit tiefgreifend von der Schule beeinflusst.

  1. Inzwischen gibt es an vielen Schulen Ganztagsklassen und Nachmittagsunterricht. Den klassischen Konfirmandenunterricht am Mittwoch Nachmittag durchzuführen, wird immer schwieriger, wenn nicht gar unmöglich.

  2. Wenn die Jugendlichen zu uns kommen, dann haben sie 7 Jahre schulischen Religionsunterricht hinter sich. Wir wollen das, was sie dort gelernt haben, nicht noch einmal mit ihnen machen – und sei es in vertiefter Form.

Erlebnispädagogisch arbeiten:

Wir wollen, dass die Konfirmandinnen und Konfirmanden ganz praktisch und möglichst konkret erleben, was Kirche in Neustadt ist und wie Menschen ihren Glauben leben.

  • Beispiel 1: Statt sie nur über die Eigenarten des Glaubens zu belehren, bringen wir sie mit Menschen aus unserer Gemeinde zusammen, die einen gefestigten Glauben haben und bereit sind, sich von Jugendlichen danach befragen zu lassen.

  • Beispiel 2: In vielen Workshops arbeiten sie an konkreten Aufgaben in der Gemeinde mit oder lernen bestimmte Arten den Glauben zu leben ganz praktisch kennen.

Bausteinsystem:

Wir teilen den Konfirmandenkurs in verschiedene Bausteine. Jeder hat sein eigenes Thema und die dazu passende Form. das Thema „Abendmahl“ verbinden wir z.B. mit dem Gemeinschaftserlebnis der Konfirmandenfreizeit.
Das Thema „Tod und ewiges Leben“ besteht aus einem halben Tag auf dem Friedhof mit Nachbesprechung. Das Baukastensystem hält uns flexibel, denn es können jederzeit neue Bausteine dazukommen und überholte wegfallen.

Zeitliche Alternativen:

Wir wissen, dass auch der Kalender von Jugendlichen immer voller wird. Daher bieten wir viele Bausteine mehrmals an, so dass man ihn nachholen kann, wenn man ihn wegen Krankheit oder anderen wichtigen Gründen versäumt hat. Bei allen Bausteinen ist das jedoch nicht möglich.

Erfahrungen:

Mithilfe eines Fragebogens wollen wir wissen, was die unmittelbar Betroffenen von unserem Konfirmandenkurs halten. Bisher sind die Rückmeldungen ermutigend und sie helfen uns sehr, auf dem eingeschlagenen Weg die Richtung immer wieder neu zu justieren.
Hier haben sie die Möglichkeit, Ihre Meinung ganz direkt zu sagen.

Verbindlichkeit:

Man muss sich nicht konfirmieren lassen. Aber wenn sich jemand anmeldet, dann erwarten wir, dass der Konfirmand / die Konfirmandin regelmäßig und engagiert an den verschiedenen Bausteinen des Konfirmandenkurses teilnimmt.

Was muss ich tun, wenn ich mich anmelden will?

Spätestens im Mai werden alle in Frage kommenden Jugendlichen aus unserer Gemeinde angeschrieben und gemeinsam mit ihren Eltern zum Informationsabend eingeladen. Da erfährt man dann alles, was wichtig ist und außerdem gibt es Anmeldebögen. Ist er vollständig ausgefüllt und unterschrieben und der Unkostenbeitrag bezahlt, dann ist man angemeldet.

Wenn Sie keinen Brief bekommen, obwohl es so sein müsste, wenn Sie Fragen haben oder frühzeitig einen Konfirmationstermin ausmachen wollen, dann können Sie natürlich auch selbst mit dem Pfarramt Kontakt aufnehmen. Es ist erste Anlaufstelle und verweist Sie gegebenenfalls weiter.

Nach der Anmeldung ist unsere Gemeindediakonin Esther Schmidt (Tel.: 09161/8733866) ihre Ansprechpartnerin in allen Fragen rund um die Konfirmandenzeit.

Gemeindebrief

Hier können
sie unseren Gemeindebrief downloaden.

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